Wohnungsbau braucht gerade in unsicheren Zeiten stabile Rahmenbedingungen und eine starke heimische Wertschöpfungskette Bau.
Regionale Baustoffe schaffen Versorgungssicherheit, reduzieren Abhängigkeiten und stärken gleichzeitig den Wohnungsbau vor Ort.
Die aktuellen Genehmigungszahlen aus dem Statistischen Bundesamt (destatis) wirken auf den ersten Blick positiv: Von Januar bis März 2026 wurden in Deutschland rund 14 % mehr Wohnungen genehmigt als im extrem schwachen Vorjahreszeitraum 2025.
Doch genau dieser Vergleich kann täuschen.
Denn während die Jahresbetrachtung noch Wachstum suggeriert, zeigen die jüngsten Monatszahlen bereits wieder deutlich nach unten. Allein von Februar auf März 2026 gingen die Baugenehmigungen um 15 % spürbar zurück.
Das zeigt: Von einer stabilen Trendwende im Wohnungsbau kann weiterhin keine Rede sein.
Geopolitische Unsicherheiten, volatile Rahmenbedingungen und wachsende Investitionsrisiken belasten die Bauwirtschaft erneut. Umso wichtiger ist jetzt ein klares politisches Signal für mehr Verlässlichkeit und Planungssicherheit.
Wer bezahlbaren Wohnraum schaffen will, muss deshalb nicht nur über Genehmigungen sprechen, sondern auch über Investitionssicherheit, regionale Produktionsstrukturen und belastbare Lieferketten.
Kalksandstein entsteht in der Region – für die Region!
Weitere News zu diesem Thema
- Der Wohnungsbau braucht verlässliche Förderpolitik
- Die gesenkte Konjunkturprognose wird den Wohnungsbau spürbar treffen - und damit auch die heimische Baustoffindustrie!
- „In einem Umfeld mit steigenden Kosten und viel Unsicherheit braucht der Wohnungsbau vor allem eines: klare, verlässliche Rahmenbedingungen!“
- Bezahlbaren Wohnungsbau beschleunigen
